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Technik |
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„Mädchen machen Technik und
Buben gehen in die Hauswirtschaft: Girls- und Boys-days am Gymnasium
Seligenthal“ Unterricht der ganz anderen Art erlebten in den letzten Wochen
die Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe am Gymnasium Seligenthal im
Rahmen des Schulprogramms der TU München „Mädchen machen Technik“. Ziel des Projekts ist es, Mädchen bereits in jungen Jahren für
naturwissenschaftliche und technische Sachverhalte zu interessieren und ihnen
damit auch Impulse für die spätere Studien- und Berufswahl zu geben. Es geht
also vor allem darum, gender-abhängige Vorurteile und Klischees aufzubrechen. Deshalb gab es für die Schüler der ein eigenes Programm. Unter
Anleitung einer Lehrkraft für Hauswirtschaft lernten sie kochen und backen und
übten Fertigkeiten in Nähen und Bügeln, um – ob als Single oder als
Familienvater – für alle Tücken des Alltags gewappnet zu sein. Die Schülerinnen dagegen erfuhren in den Projekten einen neuen
Zugang zu Technik und Naturwissenschaften. In kleinen Gruppen wurde gelötet,
gebohrt, experimentiert, konstruiert und programmiert. Unter der intensiven
Betreuung der ProjektleiterInnen der TU-München konnten die Mädchen Technik im
wahrsten Sinn des Wortes erleben. Der theoretische Hintergrund wurde zwar nicht
ausgeklammert, er nahm aber nicht den breiten Rahmen ein, den er sonst
üblicherweise im Unterricht hat. Ziel des Schulprogramms ist es, Dieses Jahr standen die vier
Bereiche E-Technik, Chemie, Informatik und Architektur zur Wahl. Voller
Begeisterung lötete eine Gruppe von Schülerinnen eine Alarmanlage, eine andere
Gruppe mische Gummibärchen zusammen oder erzeugte durch Verbrennen einer
Puderzucker-Natron-Mischung ein „schwarzes Monster“. Es brachte manche Schülerin
fast zur Verzweiflung, dass beim Schreiben eines Programms für den Legoroboter
jedes Komma wichtig ist, oder wenn das Programm endlich fertig vorlag, es
plötzlich nicht mehr auf der Festplatte zu finden war. Viel Fantasie war beim
maßstabsgetreuen Aufbau des Modells einer Behausung aus den unterschiedlichsten
Materialien nötig. Den Abschluss des Projekts bildete wie jedes Jahr ein
gemeinsamer Abend, an dem alle Schülerinnen ihre Ergebnisse den Eltern und
Freunden präsentieren konnten. Die Buben zeichneten für das Catering
verantwortlich und verwöhnten die Gäste mit selbst hergestellten kulinarischen
Köstlichkeiten. Ein großer Dank gilt den Referenten der TU-München sowie dem
Förderverein des Gymnasiums für die großzügige Unterstützung. |
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