Barcelona 2011


Studienfahrt Barcelona Juli 2011

Nach einer langen, anstrengenden Anfahrt, irrten wir zunächst eigenständig durch unser Viertel, bevor unsere Zimmer bezugsfertig waren. An den Standard des Hostels, das leider etwas weit weg vom Strand gelegen war, aber eine gute U-Bahnanbindung hatte, mussten wir uns erst einmal gewöhnen. Aufgrund unserer Müdigkeit erkannten die Lehrer schnell, dass das geplante Programm zu umfangreich war und wir erkundeten am ersten Tag nur das Viertel und besuchten nach dem Essen den Strand, bei dem wir wie bei allen anderen Unternehmungen dem Referat einer Mitschülerin lauschten. Am zweiten Tag nahmen wir alle an einer Stadtführung teil, bei der wir „La Catedral“, den Kreuzgang mit Gänsen, den  Place Catalunya und vieles mehr besichtigten und mittags stand ein freiwilliges Tapas-Essen auf dem Plan.  Am späten Nachmittag fuhren wir in den Park Güell, der mit einer der längsten Bänke Europas und dem fast 3000m² großen Terrassenplatz eine besondere Attraktion Kataloniens ist. Von dort hat man einen spektakulären Ausblick über ganz Barcelona. Am dritten Tag gingen wir zur Sagrada Familia, die seit 1882 gebaut und vorrausichtlich 2026 zum 100. Todestag ihres Architekten Antoni Gaudi fertiggestellt wird. Die Kirche ist sehr eindrucksvoll und wirkt innen sehr modern, ist aber in einem sehr extravaganten Stil entworfen, der nicht unbedingt jedem gefällt. Am Nachmittag besichtigten wir ein weiteres bekanntes Werk in Gaudis naturnahem Stil, die Casa Milá, die mit ihren runden Formen und den Mosaikfiguren beeindruckt. Abends wurde ein  Besuch des Flamencos „Palau de la Musica“ angeboten. Am nächsten Tag, auf dem Weg zum Montjus, mussten wir leider am eigenen Leib erfahren, wie schnell Taschendiebe, trotz größter Aufmerksamkeit unsererseits, erfolgreich sein können. Der Weg auf den Montjus bot einen eindrucksvollen Blick auf das Musée d’Art an der Spitze des Berges. Bevor wir dann das Mirò-Museum besuchten, spazierten wir durch den Park mit seinen wunderschönen Wasserspielen und dem großen Pflanzenreichtum. Der Nachmittag stand uns frei zur Verfügung, bei dem die einen abermals den Strand besuchten, während andere in der Einkaufsstraße flanierten. Der darauffolgende Tag war bedauerlicherweise schon der Letzte. Am Vormittag besuchten wir das Picasso-Museum, das für Gruppen leider nur teilweise geöffnet war. Bis zur Abreise, hatten wir nochmals die Gelegenheit Souvenirs zu besorgen und durch die Ramblas zu schlendern. Nach der ebenfalls sehr strapaziösen Heimreise, kehrten wir wieder ins kalte Deutschland zurück…

Dunja Müller

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